Forstschäden-Ausgleichsgesetz

Im Moment gibt es auf Seiten der Waldbesitzer einige Unsicherheiten bezüglich geplanter Einschläge und Durchforstungen. Deshalb möchten wir Ihnen hier die aktuellen Informationen von Seiten des AELF Pfarrkirchen und AELF Landau mitteilen:

Aufgrund einer neuen Bundesverordnung (HolzEinschlBeschrV2021) dürfen Waldbesitzer seit dem 23. April nicht mehr uneingeschränkt Fichten-Frischholz einschlagen. Begrenzt wird der ordentliche (= reguläre) Hiebseinschlag bei Fichte (über alle Sortimente) auf 85 Prozent gegenüber dem 5-Jahres-Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017.

Der bisherige schon erfolgte ordentliche Einschlag ist dabei anzurechnen. Der Betrachtungszeitraum gilt bereits rückwirkend für das Forstwirtschaftsjahr 2021 vom 01.10.2020 bis zum 31.09.2021. Überschreitungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Verordnung stellen keine Ordnungswidrigkeit dar. Unabhängig davon sind außerplanmäßige Nutzungen z.B. durch Borkenkäfer oder Windwurf nach wie vor erlaubt und auch notwendig.

Mit der vorliegenden Verordnung ist aber kein genereller Einschlagstopp beim Frischholzeinschlag verbunden, sondern eine Einschränkung um 15%.

Details z.B. zur zulässigen Einschlagsmenge oder auch möglichen Befreiungen müssen noch auf politischer Ebene geklärt werden. Sobald es belastbare Ergebnisse gibt, werden wir diese umgehend weiterleiten.

 

Ihr Team der WBV Landau w.V.