Aktuelles

Änderungen in der Einkausfart

Da wir uns einer stark verzögerten Abfuhr gegenübersehen, ist eine zeitnahe Abrechnung von sowohl Unternehmern als auch Waldbesitzer nicht möglich. Wir als Verein strecken für die Waldbesitzer die eventuellen Kosten für Einschlag (Dienstleistung) und die Kosten für das Verbringen aufs Großlager vor, bis das Holz ins Sägewerk abgefahren wird. Dies wird heuer, bedingt durch die zusätzliche Belastung durch Corona, nicht mehr vollumfänglich für uns möglich sein. Deshalb werden ab sofort keine „Ab Stock“-Verträge mehr abgeschlossen, denn hier muss die WBV ganz besonders kostenintensiv und über einen langen Zeitraum in Vorleistung treten. Es wird weiterhin möglich sein, über „Eigenhandel mit Dienstleistung“ Verträge abzuschließen, aber auch hier gibt es eine Veränderung, um eine einfachere und raschere Bearbeitung für die Waldbesitzer und die WBV zu gewährleisten. Dazu werden wir Teilabrechnungen (Dienstleisterkosten) und -gutschriften erstellen, damit bereits abgefahrene Teilmengen zeitnah ausbezahlt werden können und die Aufarbeitungskosten nicht bis zur letzten Abrechnung auf Lasten der WBV gehen.

 

Holzaushaltung und Holzbereitstellung

Leider kommt es immer wieder vor, dass auf bereits von Mitgliedern gemeldete und von der WBV aufgenommene Polter weiteres Holz dazugelegt wird. Dies sorgt für immense Probleme sowohl beim Frächter als auch beim Säger und schlussendlich bei der Abrechnung für unsere Mitglieder. Für nicht angemeldete Mehrmengen gibt es einen werksseitigen Mindererlös von 15 €/FM. Daher bitten wir nochmals darum, zu bereits aufgenommenen Holzmengen kein Holz mehr dazuzulegen. Sie erkennen aufgenommenes Holz an einem Polterzettel, einer Nummer und dem Kürzel WBV LAN. Nur so ist eine saubere und schnelle Holzabwicklung möglich.  

Von bereits aufgenommenen Poltern darf kein Holz mehr entwendet werden, auch wenn sich die Abfuhr als langwierig gestaltet. Manchmal bleibt ein kleiner Rest liegen, da die LKWs das zulässige Gesamtgewicht bereits erreicht haben. Sollte dies der Fall sein, lassen Sie bitte das restliche Holz liegen bis der Frächter erneut vorbeikommt, egal wie lange es dauert. Falls Sie das Holz für Eigenbedarf verwenden, handelt es sich dabei rechtlich um Diebstahl. Die Ware geht am Tag der Aufnahme an die WBV über. Sobald das Holz ans Sägewerk bereitgestellt wurde, liegt der Gefahrenübergang beim Sägewerk. Dies gilt NICHT für die Holzentwertung durch lange Lagerzeiten. Bitte vermeiden Sie unnötige Unannehmlichkeiten für alle Beteiligten.

Gleiches gilt für Hackware: sollte es länger dauern, bis der Hacker kommt, was in Kalamitätsjahren durchaus sein kann, muss das aufgenommene, nummerierte und gekennzeichnete Hackmaterial liegenbleiben. Sollte das Material zwischenzeitlich für Eigenbedarf verwendet worden sein, müssen wir die An- und Abfuhr des Hackers samt LKW dem Mitglied in Rechnung stellen.

Nutzen Sie für Fixlängen unter 15 FM weiterhin einen unserer Sammellagerplätze in Mögling, Zulling und Ölling. Kennzeichnen Sie Ihre Polter auf den Sammellagerplätzen gut lesbar mit Name und Vorname besser auf der Längsseite als auf der Stirnfläche und melden Sie das Holz bei uns in der Geschäftsstelle an. Bitte zählen Sie die Abschnitte und vermessen Sie die einzelnen Abschnitte (Länge + Mittendurchmesser) und lassen Sie uns die entsprechende Holzliste zukommen.